Bike-Sharing in der Schweiz

Schweizweit sind derzeit zahlreiche Bike Sharing – Systeme in Betrieb. Ein richtiges Produkt gibts dabei wohl nicht. Vielmehr macht eine kombinierte Lösung aus Stationen und dem sogenannten Free-Floating am meisten Sinn. Private Anbieter muss die öffentliche Hand dabei meist unterstützen, zumindest mit dem zur Verfügung stellen von Abstellflächen oder der Übernahme von administrativen Aufgaben. Restliche Investitionen kommen von Sponsoren und natürlich von den Nutzenden. Die Stadt Zug sucht zurzeit aktiv nach Anbietern, lanciert darüber hinaus gar eigene Pilotprojekte basierend auf neuster Blockchain-Technik. Anderes in Winterthur: Dort hat man 2012 die ersten Bike-Sharing-Versuche gemacht. Nach drei Jahren hob die Stadt den schwunglosen Versuch einer Teststation am Hauptbahnhof mit sechs Velos und zwei E-Bikes wieder auf. Ein Netz muss jedoch eine gewisse Dichte haben, damit genug Fahrten gebucht werden können. Konkret: Alle 400 Meter ist eine Station sinnvoll. Umgemünzt auf Winterthur hiesse das rund 40 bis 50 Stationen, von Töss bis Neuhegi, und damit eine Flotte von etwa 500 Velos. Ob hier eigenwirtschaftlich nächstens ein Anbieter kommt, wird die Zukunft weisen.

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