Lieferketten

Spannendes Interview über globale Lieferketten: So kann man in der Tat zurzeit selber beobachten und lernen, was in einer grösseren Krise noch funktioniert, was bricht. Es gilt nun, in der eigenen Branche Probleme zu erkennen. Diese müssen nun optimiert werden, um sich bereits für die nächste Krise zu wappnen. Zuerst gilt es aber, die aktuelle Herausforderung zu überstehen. In der Logistik soll gemäss Darya van de Sandt Nassehi der Bullwhip-Effekt beachtet werden: Gehts aufwärts, liefert jedes Glied der Kette aus seinem Lager, füllt dieses durch die Produktion rasch wieder auf. Über viele Nachfragestufen hinweg kanns Schwankungen geben, die sich meist aus purem Optimismus zum Ursprung hin stetig vergrössern. Die Planungsunsicherheit ist zurzeit nämlich gross: In welchen Bereichen geht es genauso schnell wieder los, wie es aufhörte. Wo erholt sich der Markt langsamer und wo ändert sich die Nachfrage nachhaltig. Nicht ideal ist, wer länger im „Feuerwehrstatus“ der Krisenbewältigung bleibt. Mit dem Ramp-up-Management muss sich eine Stelle bereits jetzt mit der Rückkehr beschäftigen: Was sind Schlüsselprodukte nach der Krise, was braucht es zuerst, was kann später folgen. Spannend, diese Welt der Logistik.

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