Bolt/Uber mit dynamischer Preisgestaltung
Gemäss Auswertungen von 20min buhlt seit ein paar Monaten die Vermittlungs-App für Fahrten „Bolt“ um Fahrgäste in der Schweiz und setzt Platzhirsch Uber mit tieferen Tarifen unter Druck. Dabei soll auch der Fahrende mehr Geld erhalten, da auch um deren Gunst geworben wird. „Beide Anbieter arbeiten auf eine Monopolstellung hin. Für die Aussicht auf spätere Gewinne nehmen sie in Kauf, ein paar Jahre lang Verlust zu schreiben.“ meint der Plattform-Ökonom Ferndinand Thies gegenüber dem Medium. Wir finden es spannend, dass sich ein Markt entwickelt, welcher mit dynamischer Preisgestaltung funktioniert und offenbar von den Kunden akzeptiert und genutzt wird. Beim Ersatz der fixen Autobahngebühr soll das offenbar ein so grosses Hindernis sein, dass kein Projekt diesbezüglich in der Schweiz vorankommt. Dabei haben wir es bei der leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) auch geschafft. Warum wenden wir dieses System nicht einfach auch im Autoverkehr an? Vielleicht kann es später gar weiterentwickelt werden, um den Staus Herr zu werden, ohne dass immer weitere Strassen gebaut werden müssen.