Zukunftsszenarien

13. September 2019Kommunikation/Zukunft

Die SBB hat recht: Unsere Mobilität verändert sich und mit ihr die Schweiz. Technologische und gesellschaftliche Entwicklungen werden die Art, wie wir reisen und den Raum in der Schweiz nutzen stark beeinflussen. Spannend finden wir in den Überlegungen im Downloadbereich unter www.sbb.ch/szenarien, wie sich der Autoanteil hin zu Car- und Ridesharing verschiebt, wenn wir das Potenzial der Digitalisierung nutzen. Die SBB stellt aber richtigerweise fest, dass es die Menschen in der Schweiz sind, welche die Stossrichtung entscheidend mitprägen. Unser Aufruf: Nutzen wir das neue Potenzial bereits ab jetzt.

Retro Futurismus

6. September 2019Wirtschaft

In den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts dachte man die Zukunft der Welt wohl eher grösser als heute. Wobei: Es gibt heute Städte, die den Bildern von Retro-Futurismus.de sehr ähnlich sind. Wir sind froh, dass sich das bei uns nur begrenzt so entwickelt und der Change zu Alternativen langsam aber stetig stattfindet …

Trafiko entwickelt Smart City LuzernNord mit

29. August 2019Allgemein

Trafiko setzt sich intensiv mit dem Thema Smart City auseinander (Dienstleistung Smart City). Konkrete Beispiele in der Schweiz, speziell in der Zentralschweiz sind jedoch sehr rar. Im Rahmen unseres Mandates Gebietsmanagement LuzernNord, haben wir die Idee erarbeitet, dieses Gebiet als Smart City zu entwickeln. Ziel ist es, dass die Menschen dereinst in einem modernen, ökologischen und lebhaften Zentrum am Fluss arbeiten und wohnen. Im Zentrum stehen nicht technische Gadgets, sondern die Menschen. Warum gerade LuzernNord? Wir sind überzeugt, dass sich das Gebiet rund um den Seetalplatz besonders für Smart City eignet, da überdurchschnittlich viele innovative Unternehmen, Investoren und Organisationen vor Ort sind und die Zusammenarbeit bereits gut funktioniert. Zu erwähnen ist die Hochschule Design & Kunst, die Viscosistadt, die Zwischennutzung NF49, die Wärmeverbund AG, das erste energieautarke Haus der Schweiz oder die neue Zentrale Verwaltung Seetalplatz. Weitere Projekte müssen folgen, unter Einbezug der Menschen vor Ort. Wir freuen uns auf diesen Prozess. www.luzernnord.ch/smart-city

Angebote anreichern

23. August 2019Technik

Eine neue Herausforderung für Platzhirsch FlixBus: BlaBlaBus hat Anbieter OuiBus von der französischen Staatsbahn übernommen und mit seinem Mitfahrdienst BlaBlaCar kombiniert. Idee ist gemäss dem Interview in der Süddeutschen Zeitung folgende: Der Kunde fährt gebündelt mit dem BlaBlaBus von München nach Hamburg und dann individuell im Mitfahrer-Auto des Angebots BlaBlaCar weiter nach Lübeck. Beide Angebote werden dabei auf einer gemeinsamen Mobilitätsplattform verzahnt. FlixBus mit seinen inzwischen über 1000 Bussen in Europa plant mit FlixCar inzwischen Ähnliches, lanciert darüber hinaus aber auch erste Abos: So heisst es neu Interflix statt Interrail, wenn man quer durch Europa fahren will. Mit „FlixBus mieten“ wird zudem mit der wohl immergleichen Plattform auch ins Themenfeld Carverkehr vorgestossen (endlich Cars mit wenigen Klicks transparent mieten), nachdem FlixTrain in Deutschland (4 Linien) und Frankreich (5 Linien ab 2021) auch bereits ergänzt wurde. Während der Fahrt kann man zudem seit neustem im Flixtainment Spiele, Serien, E-Books oder Hörbücher konsumieren. Interessant, wie diese Firmen Schwung in einen Markt bringen, welcher lange Zeit eher von Bahnen und Fluggesellschaften dominiert wurde.

Motor Show

16. August 2019Kommunikation

Der Autosalon wird zur „Geneva International Motor Show (GIMS)“. Im Touring-Interview erörtert der neue Direktor, wie er dem Besucherrückgang nächstes Jahr zum 90-Jahr-Jubiläum entgegentritt: Mehr Ausprobieren (statt einfach nur gleiche Modelle in verschiedenen Farben auszustellen), mehr Elektromobilität und mehr Glamour (er hofft, Elon Musk tritt an einem der Fachpanels auf und spricht über seine Sicht der Dinge). Überdies steht aber auch ein weiteres spannendes Detail des Wandels an: Die GIMS wird die Mobilität vermehrt in der Breite präsentieren. Der Direktor stellt selber fest, dass zahlreiche Anbieter nun auch weitere Mobilitätsformen wie Elektrovelos im Angebot haben und inzwischen gar zu eigentlichen Mobilitätsunternehmen geworden sind. – Diesen Wandel des Autosalons finden wir überaus interessant. Er passt wohl besser zum aktuellen Markt. Übrigens: Auch der TCS geht in diese Richtung. Die Mobilitätsakademie AG – eine Tochtergesellschaft des TCS – lanciert erstmals die Mobilitaetsarena, wo wir eingeladen sind. Wir hoffen auf neue Inputs und treffen vielleicht auch dich dort. Uns würde es freuen.

Testen

9. August 2019Technik

Kennt ihr auch die Beispiele, wo ein Thema in der Konzeptphase stecken blieb? Bei unsere Arbeitsweise «Design Thinking» kann das nicht passieren, weil man rasch zum Arbeitsschritt «Testen» kommt. Diese Denkweise hat uns aber auch veranlasst, zu aktuell heiss diskutierten Themen selber Erfahrungen zu sammeln. Daher haben wir einen der meistverwendeten E-Scooter selber gekauft und testen das Einsatzgebiet. Herausforderungen stellten sich bereits beim Kauf: Welche der unzähligen Scooter sind auf öffentlichen Strassen überhaupt zugelassen? Hier das Merkblatt der Kapo mit einem guten Überblick über Trendfahrzeuge (wir mussten noch Klinkel und Rücklicht ergänzen). Dann erste Erkenntnisse zum Einsatz auf dem Pendlerweg: Meiner ist 6.2km lang, in 18 Minuten 12 Sekunden und mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20.4km zurückgelegt, mit dem 37 Grad warmen Akku hätte ich noch 16km fahren können (es war verblüffend, wie man alle Daten standardmässig über die Ninebot-App einfach aus dem Scooter auslesen konnte. Kein Wunder spriessen die Scooterfirmen: Man kauft ein Standardfahrzeug, ergänzt es um ein GPS-Tool mit Sim-Karte und schon kann man den Dienst digital in eine Software einbinden – fertig ist die neue Mobilitätsdienstleistung). Kleiner Vergleich: Mit dem Bus (1x Umsteigen, Tür-zu-Tür, schnellste Verbindung) habe ich für den gleichen Pendlerweg gemäss Fahrplan 22 Minuten (Verspätungen und Anschlussbrüche nicht berücksichtigt). Ob sich die Scooter durchsetzen werden, ist noch offen. Will ihn jemand Testen, steht er in unserem Büro bereit – ein Grund mehr, uns wieder mal zu besuchen. Wir freuen uns auf euch.

Mobilitätshub

26. Juli 2019Technik/Zukunft

Wo spielt künftig die Musik: Am Bahnhof? Bei der Tankstelle? Im Parkhaus? Oder gemäss Ansatz Easymobil an der öV-Haltestelle des Nahverkehrs. Easymobil verbindet dort mehrere Mobilitätsangebote und praktische Services miteinander. Denn immer mehr Menschen kombinieren verschiedene Verkehrsmittel für ihre täglichen Wege.

Smart City Wien: Breite Angebote

19. Juli 2019Wirtschaft

Mit attraktiveren Angeboten eine bessere Mobilität erreichen. Diese Idee verfolgt die Smart City Wien ziemlich konsequent seit Jahren. Das Wiener Rathaus betont dabei ausdrücklich, dass man grundsätzlich nicht gegen das Auto vorgeht, sondern das bessere Verkehrskonzept anpeilt, das mehr Lebensqualität verspricht. „So viel Auto wie nötig, so wenig Auto wie möglich. Nicht Verbote stünden im Vordergrund, sondern Angebote“, heißt es zudem in der Stadtverwaltung. Ein Ansatz der auch für zahlreiche Schweizer Städte eine mehrheitsfähige Strategie sein könnte. In diesem Sinn wünschen wir mit folgendem Zitat allen Changemakern schöne Ferien: Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.

Lebensmittel-online-kaufen skaliert

12. Juli 2019Kommunikation/Technik

Nachdem Le Shop vorgespurt hat, geht die Migros nun in die Offensive. Interessant, wie sie den Onlineeinkauf mit dem neuen Ansatz Miacar mit dem einstigen Migroswagen vermarktet: «Wozu zum Supermarkt gehen, wenn der Supermarkt auch zu Dir kommen kann? Bereits ab einem Bestellwert von CHF 25 bringen wir Dir Deine Lebensmittel mit unseren elektrobetriebenen Fahrzeugen kostenlos nach Hause. MIACAR bringt den rollenden Supermarkt wieder zu Dir ins Quartier.»

Trafiko