systemrelevant

27. März 2020Kommunikation/Technik

Die Berliner Verkehrsbetriebe treffen selbst in Ausnahmezeiten mit ihrer Werbung exakt ins Schwarze. Übrigens: Statt ihr Sammeltaxi-Angebot Berlkönig einzustellen – wie mancherorts wegen dem Coronavirus üblich – ist der Ridepooling-Dienst aktuell exklusiv und gratis für ärztliches Personal, Pflegepersonal, medizinische Fachangestellte und Rettungskräfte offen. Diese „Helden“ werden direkt vom Wohnort zu ihrer aktuell schwierigen Arbeit in den Spitäler gefahren. Dass Verkehrskonzepte nur für bestimmte Zielgruppen lanciert werden, gibts aber nicht nur im Ausnahmezustand, wie Veyo.com beweist. Solche Ansätze existieren übrigens auch in der Schweiz, wenn auch (noch) nicht über eine Plattform digitalisiert: FlexMobil. Es wäre sicher möglich und vielleicht in einer Region gar sinnvoll, ein Mobilitätssystem exklusiv für Betagte und eingeschränkte Personen anzubieten – bestehend aus vorhanden Fahrzeugen der diversen Organisation wie Altersheimen, Spitex, Behindertenheim usw. verknüpft über eine digitale Plattform. Würden diese Fahrzeuge im Pool über eine gemeinsame Ridesharing-Software bewirtschaftet, wäre die Summe wohl mehr, als jede Einzeldienstleistung für sich. Es wäre spannend, sowas auszutesten.

Ridecabin

20. März 2020Technik

Zwar ruht zurzeit wegen der Pandemie der Fernbusverkehr. Die Reisetätigkeit wird aber zurückkommen und die CO2-Thematik auch nicht verschwinden. Eine neuer Ansatz liefert www.ridecabin.com. Zwischen LA und San Francisco ist eine Buslinie gleichzeitig ein mobiles Boutique-Hotel: Komfortable Betten in eigener Kabine, Steckdosen, Wlan, Boardservcie – ähnlich wie im Flugzeug. Über Nacht gehts in die nächste Stadt. Vielleicht ist das auch ein Vorbote, wenn in Zukunft selbstfahrende Autos dominieren: Quasi jedes Ziel ist in acht Stunden Fahrentfernung im Schlaf von deinem Standort aus erreichbar. Da rollt wohl langfristig eine grössere Veränderung auf die Gesellschaft zu …

Retraite

13. März 2020Job

Trafiko zieht sich einmal im Jahr zurück, um Themen zu strukturieren und zu sortieren. Bei schönem Wetter gehts auf die Skis, wo auf dem Sessellift weiterdiskutiert wird. Dieses Jahr stand Trafikpoint im Zentrum. Die Idee kam wieder einen Schritt voran, wie unter www.trafiko.ch/trafikpoint zu verfolgen ist.

 

Arealentwicklung im Bigroom

28. Februar 2020Allgemein/Job/Zukunft

Die Komplexität von grossen Bauprojekten nimmt laufend zu. Dies erfordert eine äusserst gute Zusammenarbeit von Architekten, Ingenieuren, Fachplanern und Bauherrschaft. Hier geht eine grosse Schweizer Arealentwicklerin neue Wege: Sie hat sich ein interdisziplinäres Team zusammengestellt, das mit den Methoden Lean Construction und Scrum ein Baufeld im Kanton Zug von 66’000m2 Geschossfläche gemeinsam entwickelt. Dreh- und Angelpunkt dieser interdisziplinärern Zusammenarbeit bildet der sogenannte Bigroom (siehe Foto). Zweimal in der Woche arbeiten die Architekten, Ingenieure, Fachplaner und Bauherrschaft in diesem Raum zusammen. Vor Ort werden Ideen entwickelt, Details ausgearbeitet und Entscheide getroffen – Arbeiten im stillen Kämmerlein ist nicht gefragt. Trafiko ist Teil dieses interdisziplinären Teams und bringt das Knowhow im Bereich Mobilität ein. Wir sehen grosses Potential in dieser neuen Zusammenarbeitsform.

Fakten

21. Februar 2020Technik

Immer mehr Daten werden öffentlich zugänglich. Hier drei Beispiele:

  • Shared Mobility 2019 (ZHAW): Über alle sechs Städte summiert ist die Anzahl Fahrzeuge zwischen 2018 und 2019 von 1‘990 Fahrzeugen auf 22‘918 angestiegen, was einem Wachstum von mehr als 1‘100 % entspricht.
  • Mobility Futures (Kantar): 20.000 Bewohner in 31 Großstädten wurden weltweit befragt und die Ergebnisse 53 Experten zur Bewertung vorgelegt. Eine Erkenntnis: Der Anteil des Autos an den zurückgelegten Fahrten wird den Forschern zufolge von 51 Prozent auf 46 Prozent im Jahr 2030 sinken. Diese Entwicklung geht vor allem auf das Konto des Fahrrads, dessen Nutzung um 18 Prozent steigen soll – aber auch der Anteil des Fußverkehrs soll um 15 Prozent steigen. Der öffentliche Nahverkehr wird der Prognose zufolge jedoch nur um sechs Prozent zulegen. Dessen Nutzer wollen jedoch auch besonders oft auf ein anderes Verkehrsmittel umsteigen, 43 Prozent der Nahverkehrskunden suchen demnach nach einer Alternative. Doch auch 37 Prozent der Autofahrer würden ihren Wagen der Studie zufolge schon heute gern stehen lassen.
  • Kostendeckungsgrad RPV 2019 (BAV): Transparenz ist auch im öV angesagt. In einer Liste sind alle Schweizer Linien mit deren Kostendeckung gelistet. Im öV zahlt nämlich die öffentliche Hand mit Abgeltungen alle Kosten, welche durch Ticketeinnahmen durch die Fahrgäste nicht generiert werden können.

Multimodale Mobilität anpacken

14. Februar 2020Technik/Zukunft

Mit dem Kunden im Zentrum will Zürich in Zukunft die Mobilität vernetzen. Eine Mobilitätsleitstelle optimiert das Gesamtsystem. Angeschlossen sind smarte Infrastrukturen, über eine Mobilitätsplattform auch vernetzte Mobilitätsangebote. Kompliziert? Das folgende Video erklärt die Absicht einfach.

Erklären

7. Februar 2020Kommunikation

Die Herausforderung der Verkehrswende für einmal im Comic-Stil erklärt (PDF, 10.5 MB). Aber auch die Autobranche erklärt sich mit einem Porträt über die individuelle Mobilität in der Schweiz sehr ansprechend (Website, Mein AUTOgramm). Eine gewisse Einigkeit ist zu erkennen: Die Antriebstechnik muss ändern. Zudem muss künftig für individuelle und kollektive Anforderungen die Mobilität reorganisiert werden. Da wird einiges gleichbleiben, neues Potenzial aber genutzt, wenn es uns weiterbringt.

Clever Kombinieren

31. Januar 2020Kommunikation/Technik

Die SBB rückte mit einer Kampagne Services abseits der Schiene in den Fokus und will sich so als umfassenden Mobilitätsdienstleister positionieren. Spots zeigen, wie wichtig die rasche Reise von Tür zu Tür in gewissen Situationen sein kann (hier als Zugabe noch der zweite Spot der Kampagne). Nun hoffen wir auf eine genauso schnelle Entwicklung von umfassenden Mobilitätsplattformen, wie die Akteure im Spot von A nach B reisen.

Job bei Trafiko

24. Januar 2020Job

Genug vom Studium? Willst du nun aktiv den aktuell dynamischen Mobilitätsmarkt mitzugestalten. Über deinen Karrierestart als Mobilitätsplaner*in bei Trafiko würden wir uns freuen. Du erhältst einen vielseitigen Einblick, lernst Schlüsselpersonen kennen und kannst deine Ideen einbringen. Wir freuen uns auf deine Mithilfe. Stellenausschreibung im PDF resp. Link zu unseren offenen Stellen.

Trafiko